Montag, 30. März 2015

Der Kartenspieler von Eitweg


Am Palmsonntag fand im Koralpenstadion das Lavanttal Derby im Aufstiegs PlayOff der 1. Klasse 1D zwischen Eitweg und Bad St. Leonhard statt .





Vor Beginn des Spieles gab es noch Grußworte des Provisor der Pfarre St. Ulrich an der Goding , Mag. Jozef Hertling , der den Spielern noch Mut zusprach : "Solange der Ball rollt ist noch nichts verloren " .


Eine bessere Zuschauerkulisse hätten sich die Mannschaften kaum wünschen können , denn rund 400 Zuseher  , darunter viele aus dem Oberen Tol , wollten sich dieses Spitzenspiel nicht entgehen lassen. 



Rasch entwickelte sich ein sehr körperbetontes Aufeindertreffen , das nicht ganz dem Geschmack des Schiedsrichters entsprach , der gleich in Minute 3 die erste gelbe Karte zückte . 




Torchancen waren in der 1. Halbzeit Mangelware . Enttäuschend präsentierte sich die Heimmannschaft , die vor dem Spiel in einer Wochenzeitung als Aufstiegskandidat gehandelt wurde , aber keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus verbuchen konnte . Beim SV Bad St. Leonhard fehlte der letzte entscheidende Pass und aussichtsreiche Angriffe fanden nicht den gewünschten Erfolg



Bei diesem Freistoss von Eitweg musste Goalie Liebminger nicht mehr eingreifen




So richtig begeistert waren die Zuseher von der 1. Halbzeit nicht . Mitschuld war neben der etwas harten Spielweise beider Teams auch der Schiedsrichter , der vielleicht zu oft ins Spiel eingriff und nicht weniger als 6 Gelbe Karten in den ersten 45 Minuten verteilte 




Für Franz Zuber endete sein Derbyauftritt schon kurz vor der Pause . Er wurde Opfer eines Foulspieles und mußte ausgewechselt werden


0:0 nach 45 Minuten in denen der SVL etwas mehr vom Spiel hatte und Eitweg den hohen Erwartungen nicht gerecht wurde . Gut ins Team von Bernhard Fritzl gefunden hat Maximillian Stoni , der sich als Verstärkung präsentierte



Bis zur 60. Minute tat sich nicht besonders viel am Rasen im Koralpenstadion . Dann gab es einen Freistoß für Eitweg aus dem sich die erste zwingende Möglichkeit der heimischen entwickelte , die auch genützt wurde . Die Nummer 6 , Mitja Javornik , traf für Eitweg zur 1:0 Führung . Goalie Liebminger war ohne Abwehrmöglichkeit . (Bild unten)



Nur kurz darauf die wohl schwerste Fehlentscheidung der schwachen Schiedsrichter . Bei einem Angriff bekam Mario Freitag einen Schlag ins Gesicht , der vom Linienrichter nicht geahndet wurde . Während der Übeltäter keine Verwarnung bekam setzte es für den SVL Stürmer wegen Kritik die Gelb/Rote Karte . (ich denke mal , wenn man ins Gesicht geschlagen wird zeigt jeder Emotionen) . 


Chancen wie hier jene von Mario Freitag gab es beim Derby einige , leider fehlte der erfolgreiche Abschluss


Der Ausschluss hatte aber keinerlei Auswirkungen auf das Spiel des SVL , ganz im Gegenteil . Die Gastmannschaft zeigte Moral und dominierte zusehend das Spiel . Als Belohnung folgte der mehr als verdiente Ausgleichstreffer von Peter Wechselberger kurz vor Schluss (Bild unten)









Nach 90 Minuten , 10 Gelben und einer Gelb/Roten Karte endete das Derby zwischen Eitweg und Bad St. Leonhard schließlich mit einer , für Eitweg etwas schmeichelhaften Punkteteilung . 


Reaktion zum Spiel von Patrick Baumgartner (SVL): 

Ich finde wir waren spielerisch besser, und waren bis zum Schluss hin dem 2 zu 1 näher als Eitweg!

Das 1 zu 1 war mehr als verdient!
Das wichtigste war sicher das die Mannschaft zusammen gehalten, und
niemals aufgegeben hat.

Und beim beim Schiedsrichter brauch ich e nichts sagen ............. Traurig!!



Familie Svensek-Wiltsche nützte , wie viele andere Leonharder , den freundlichen Palmsonntag um das Spiel des SVL in Eitweg zu besuchen


Sonntag, 29. März 2015

Palmsonntag 2015


Mit dem Gedächtnis an den Einzug Jesus in Jerusalem begann am Palmsonntag die heilige Woche . Unter dem Jubel einer großen Menschenmenge zog Jesus auf einem Esel reitend in Jerusalem ein , wo ihn seine Anhänger mit Palmzweigen wie einen König huldigten


Unter zahlreicher Beteiligung der Pfarrgemeinde fand am Hauptplatz in Bad St. Leonhard die Feier des Palmsonntags statt. Nach einer kurzen Begrüßung und Verlesung des Evangeliums nahm Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger die Segnung der mitgebrachten Palmbesen vor . Mitgestaltet wurde das Fest von den Kindergartenkinder und der Stadtkapelle Bad St. Leonhard .











Danach formierte sich die Pfarrgemeinde zur Prozession , welche zur Leonhardikirche führte , in der anschließend die Hl. Messe stattfand . Mit der Prozession tragen die Gläubigen das Kreuz in die Kirche, während der hl. Messe wird die Passion Christi verkündigt )


Dem Vortragekreuz folgten die Kindergartenkinder mit ihren Betreuerinnen












Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger mit seinen vielen Ministranten





die Landjugend Bad St. Leonhard mit dem Palmkreuz







die Stadtkapelle und die heimischen Trachtenfrrauen sowie eine fast unüberschaubare Anzahl an Gläubigen





Mit dem Palmsonntag beginnt auch die , in der man sich als Frühaufsteher üben sollte . Denn an diesem Tag sowie die ganze Karwoche bekommen Langschläfer eigene Spitznamen :
Palmsonntag - Palmesel
Montag - Heban
Dienstag - Treiban
Mittwoch - Antlaßburn
Gründonnerstag - Groggachgorn
Karfreitag - Karfreitagratschn
Karsamstag - Taftegl
der Frühausteher am Ostersonntag ist das "Osterlampli" , der Langschläfer wird oft als "Bauchwehlampli" bezeichnet


Hier noch weitere Eindrücke von der Prozession :



















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