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Dienstag, 26. März 2013

Schwere Verkehrsunfälle auf der A2

 
Bei zwei Unfällen im Herzogbergtunnel auf der Südautobahn (A2) im kärntnerisch-steirischen Packabschnitt hat es am Dienstag 29 Verletzte gegeben. Davon sind mindestens vier schwer bzw. lebensgefährlich verletzt, darunter auch Kinder, teilte das Rote Kreuz mit: "Die Autos haben sich in den Tunnels zur Decke gestapelt".
 
Nach den beinahe zeitgleich passierten Unfällen auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt zwischen Kärnten und Steiermark ist die Richtungsfahrbahn nach Graz wieder frei. Die Einsatzkräfte konnten die Unfallstelle im Tunnel räumen. Die zweite Röhre Richtung Klagenfurt ist nach wie vor gesperrt. Diese Speere dürfte bis in die Nachtstunden andauern, so ein Beamter der Autobahnpolizeiinspektion Unterwald zur APA. Laut dem Roten Kreuz wurden insgesamt 29 Personen - 24 bei dem Unfall in Richtung Klagenfurt, fünf bei jenem in Richtung Graz - verletzt, mindestens vier davon schwer, darunter auch Kinder.
Der Feuerwehr und dem Roten Kreuz zufolge passierten die Unfälle jeweils etwa 100 bis 150 Meter in den Röhren. In Fahrtrichtung Graz stießen laut Asfinag auf salznasser Fahrbahn zwei Lkw und ein Pkw zusammen, in Richtung Klagenfurt kollidierten insgesamt 14 Pkw und fünf Lkw im Tunnel - vermutlich nachdem ein Pkw-Lenker ins Schleudern geraten und stehen geblieben war. "Die Autos haben sich in den Tunnels zur Decke gestapelt", beschrieb ein Rotkreuz-Mann das Szenario. Unter den Verletzten befinden sich einige Familien, darunter Frauen und Kinder. Die beteiligten Fahrzeuge kommen aus der Steiermark, Kärnten, Italien sowie östlichen Nachbarstaaten Österreichs.
Das Rote Kreuz aus den Bezirken Wolfsberg und Voitsberg war mit 13 Fahrzeugen im Einsatz, zusätzlich landeten auch zwei Rettungshubschrauber des ÖAMTC auf der Autobahn. Die Unfälle sorgten laut Asfinag für eine Vollsperre der A2. Die Tunnelröhre in Richtung Graz konnte um 16.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Fahrtrichtung Italien bleibt voraussichtlich bis in die späten Nachtstunden gesperrt. Pkw werden seit Mittag über die Anschlussstellen Mooskirchen bzw. Packsattel von der Süd Autobahn ab- und auf die B 70 umgeleitet. Alle Schwerfahrzeuge werden bei der Raststation Kaiserwald abgefangen, um die Sperre dort abzuwarten.Heftige Kritik an den ungeräumten Straßenverhältnissen nach der Tunneleinfahrt übte eine Lenkerin gegenüber der Kleinen Zeitung DIGITAL, die am Nachmittag kurze Zeit vor dem Unfall den Herzogbergtunnel Richtung Graz passierte: "Die Tunneleinfahrt war auf einer Länge bis zu 200 Meter nach der Einfahrt spiegelglatt", so die Grazerin Ursula Knollmayr, die selbst heftig mit den Straßenverhältnissen zu kämpfen hatte. "Rund 200 Meter bin ich in der Straßenmitte gefahren und habe gehofft, dass mein Auto nicht zu sehr ins Schleudern kommt", so die Vielfahrerin, die dank ihres Allrads die schwierige Passage unbeschadet überstand.
 
 

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